Entdecken Sie das Geheimnis mit dem iLearn-Framework!
Lernen. Üben. Anwenden. Klingt das vertraut? Diese Methode basiert auf dem „Absorb Do Connect“-Ansatz von William Horton, der vor allem im E-Learning eingesetzt wird. Doch in unserer schnelllebigen Gesellschaft ist mehr nötig, um am Ball zu bleiben.
Deshalb hat UQ das wissenschaftlich fundierte iLearn-Framework©️ entwickelt, eine Blaupause für ein einzigartiges Lernerlebnis. Es besteht aus sechs essenziellen Schritten, die wir unten kurz erläutern.

Inspire
Bevor echtes Lernen beginnt, muss es „klick“ machen. Zeigen Sie Ihren Teams, warum Lernen wichtig ist: Was bringt es ihnen persönlich? Wie bringt es das Team oder das Unternehmen voran? Welche Türen öffnet es?
Dies lässt sich auf verschiedene Weise in die Praxis umsetzen:
- Ein Training mit einer 2-Minuten-Botschaft Ihres CEO darüber beginnen, warum es wichtig ist
- „Impact Stories“ von Kollegen über kurze Clips oder Posts in Ihre Plattform einbinden
- Das Lernziel mit einer geschäftlichen Herausforderung verknüpfen (z. B. „Dies hilft uns, 2x schneller am Markt zu sein“)
- Interne Dashboards oder Daten nutzen, um die Lücke aufzuzeigen – und wie das Lernen diese schließt
- Kollegen im Rampenlicht, die ihre Geschichte teilen und erzählen, wie sie sich in neue Rollen entwickelt haben
Wenn Menschen die Auswirkungen klar sehen, wird Lernen zu mehr als einer reinen Formsache. Es wird zu einem Weg nach vorn.
Learn
Lernen steht natürlich im Mittelpunkt des iLearn-Framework©️. Um effizientes Lernen zu fördern, wählen Sie am besten Formate, die fokussiert und interaktiv sind.
Niemand hat die Zeit, am Dienstagnachmittag um 15:00 Uhr eine Präsentation mit 60 Folien durchzugehen. Die Terminkalender sind voll und die Aufmerksamkeitsspanne ist kürzer denn je. Lernen muss in den Tagesablauf Ihrer Mitarbeiter passen.
Ein spielbasierter Microlearning-Kurs, der um Ihre geschäftliche Herausforderung herum aufgebaut ist, kann viel mehr bewirken als ein zweistündiges Webinar, bei dem der Fokus schon nach den ersten zehn Minuten nachlässt. Bei effizientem Lernen geht es nicht darum, mehr zu tun. Es geht darum, es besser zu machen.
Exercise
„Exercise“ steht für das Üben in einer sicheren (Lern-)Umgebung. Der Fokus liegt hier auf der Umsetzung von Wissen in die Anwendung. Geben Sie Ihren Lernenden die Chance, ihr erworbenes Wissen auszuprobieren, Fehler zu machen und daraus zu lernen. So bereiten Sie Ihre Mitarbeiter darauf vor, es im echten Leben anzuwenden.
Das Wort „sicher“ steht dort nicht ohne Grund. 😉 Fehler machen ist erlaubt, ja sogar erwünscht in diesem Schritt des Lernprozesses. Denn gerade durch das Experimentieren wächst ihr Vertrauen in ihre neuen Fähigkeiten, was die Anwendung in der Praxis fördern wird.
👉 Tipp: Schaffen Sie in Ihren Lernprogrammen Momente, in denen die Teilnehmer ohne direkte Konsequenzen üben können. So entsteht Raum für Fehler und die daraus resultierenden Lernmomente.

Apply
Nach der Phase von „Exercise“ kommt der Moment, in dem sie ihr neues Wissen und ihre Fähigkeiten in der Praxis anwenden müssen. In der realen Welt gibt es natürlich weniger Raum für Fehler. Daher ist es wichtig, diesen Schritt gut zu begleiten. So erhöhen Sie nicht nur die Erfolgschancen, sondern auch die Wirkung auf den Einzelnen und die Organisation. Regen Sie die Teilnehmer dazu an, ihre neuen Fähigkeiten in einer spezifischen (und relevanten) Situation zu üben.
Motivieren Sie sie auch dazu, anzukündigen, dass sie etwas Neues ausprobieren. Dies schafft Transparenz und sorgt dafür, dass Kollegen Feedback geben können. So können sie ihre Fortschritte messen und spornen vielleicht andere an, ebenfalls loszulegen (mit anderen Worten, sie inspirieren andere, ihren eigenen Lernzyklus zu beginnen).
👉 Tipp: Bauen Sie in Ihr Lernprogramm bewusst Momente ein, in denen die Teilnehmer ihre Anwendung planen, ausführen und evaluieren können. So wird „Apply“ kein Zufallsschritt, sondern ein kraftvoller Bestandteil des Lernprozesses, in dem Wissen wirklich lebendig wird.

Repeat
Dieser Schritt baut auf dem vorherigen im Lernprozess auf. Während es bei „Apply“ um den Einsatz neuer Fähigkeiten in der Praxis geht, konzentriert sich „Repeat“ auf deren Verankerung. Wiederholung hilft dabei, bewusstes Verhalten in etwas umzuwandeln, das fast automatisch (oder unbewusst) abläuft – und genau das wollen Sie erreichen.
Eine wichtige Anmerkung: Wiederholung ist kein monotones Wiederkäuen. Effektive Wiederholung ist gezielt und bewusst. Indem kleine, abgegrenzte Themen immer wieder geübt werden, stärken Sie die Fähigkeit und erhöhen die Behaltensquote. Dadurch bauen Sie solide Wissensblöcke auf, auf die Lernende später mühelos zurückgreifen können.
👉 Tipp: Bauen Sie wiederkehrende Touchpoints ein, sowohl innerhalb Ihres Lernprogramms als auch außerhalb. Denken Sie an kurze Aufgaben, Check-ins mit Kollegen oder einem Buddy und praxisorientierte Challenges, die einen spezifischen Aspekt des Trainings hervorheben.
Durch die geschickte zeitliche Verteilung der Wiederholungen und deren unterschiedliche Gestaltung stärken Sie sowohl die Fähigkeit als auch das Selbstvertrauen Ihrer Lernenden. So wird Wissen nicht nur reproduziert, sondern strukturell im täglichen Handeln verankert.

Nurture
In dieser Phase schließt der Lernende nicht nur seinen eigenen Lernpfad ab, er ist mit Kollegen vernetzt und wird zu einem Facilitator und einer Inspirationsquelle für andere. Stellen Sie sich zum Beispiel vor, Sie möchten Ihre Kommunikationsfähigkeiten verbessern. Sie belegen einen Kurs zum Thema „Aktives Zuhören“ und wenden eine gelernte Technik an. Später teilen Sie Ihre positive Erfahrung mit der Community. Ihr Kollege sieht das, wird inspiriert und startet seinen eigenen iLEARN-Pfad. Ehe man sich versieht, ist die gesamte Organisation vernetzt und wächst gemeinsam! 😁
- Individuelle Ebene → Ihre Kollegen sehen, was möglich ist, und werden inspiriert, selbst aktiv zu werden.
- Teamebene → Die Effekte summieren sich; mehrere Teammitglieder entwickeln dieselbe Fähigkeit und teilen ihre Erfahrungen und Tipps.
- Organisationsebene → Eine Lernkultur (und Unternehmenskultur) entsteht, in der alle gemeinsam wachsen, mit gemeinsamen Zielen und Werten.
Dieser Schritt funktioniert zudem in beide Richtungen. Durch den Input und das Feedback anderer können Sie nämlich auch von ihnen lernen. So sorgen Sie dafür, dass der Lernprozess reichhaltiger und nuancierter wird.
Wie Sie „Nurture“ in Ihre Trainingsprogramme einbauen
👉 Wissensaustausch einbauen. Machen Sie es den Lernenden leicht, ihre Erfahrungen zu teilen. Integrieren Sie den Wissensaustausch in Ihre Lernlösung und in Ihre Arbeitsweise, zum Beispiel durch monatliche Show-and-Tell-Sessions oder einen lebendigen Community-Feed.
👉 Peer-to-Peer-Mentoring fördern. Bringen Sie Menschen zusammen, die voneinander lernen können. Koppeln Sie zum Beispiel neue Kollegen mit erfahrenen Kollegen. Dies ist auch für den Mentor eine Möglichkeit, Wissen aufzufrischen und seine Behaltensquote zu stärken.
👉 Best Practices dokumentieren und teilen. Fragen Sie Kollegen nach ihren Best Practices, bereiten Sie diese in verschiedenen Formen auf (z. B. in Videos, Fallstudien, Interviews) und teilen Sie diese innerhalb Ihrer Organisation. Denken Sie daran: Die Best Practice eines Kollegen kann einen anderen Kollegen inspirieren, seinen eigenen iLEARN-Pfad in Angriff zu nehmen.
Möchten Sie mehr über das iLearn-Framework erfahren? Und wie Sie es in Ihrer Organisation anwenden können? Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf!



